Rotorblattverlängerung und die Auswirkungen auf den Rotorschub

Die Rotorblattverlängerung ist ein bewährtes Produkt, das die Effizienz der Windkraftanlage steigert und aus einem zusätzlichen Blattspitzensegment besteht, welches an der Spitze des Rotorblatts befestigt wird.

Die RBE produckt kann an allen Anlagen angewandt werden, die den Lastzuwachs durch die Montage einer spezifischen RBE tragen können. Eine Windkraftanlage hat immer dann Lastreserven, wenn die IEC-Klasse (Internationale Elektrotechnische Kommission) des Windrads höher ist als die IEC-Klasse, die den Standort des Windparks charakterisiert. Diese Lastreserve kann bis zur Belastungsgrenze der Windkraftanlage von der RBE genutzt werden.

Der Schub ist die Axialkraft, die der Wind auf ein Windrad aufträgt. Wenn die RBE also eine wesentliche Steigerung des Rotorschubs verursacht, ist dann die Betriebssicherheit noch gewährleistet?

Um diese Fragen zu beantworten und um die Betriebssicherheit mit installierter Rotorblattverlängerung zu gewährleisten hat Energiekontor, das für das RBE-Projekt verantwortliche Unternehmen, entsprechende Studien und Untersuchungen durchführen lassen.

Es wurde nachgewiesen, dass die zusätzlichen Lasten der RBE auf die WKA allesamt innerhalb der Parameter liegen, die für ihre Klassifizierung gemäß der Internationalen Elektrotechnischen Kommission definiert wurden, und somit wird die Standzeit der modifizierten Windkraftanlage nicht beeinträchtigt. Dies wurde durch Projektkalkulationen sowie durch die Untersuchung eines Prototyps nach 3-jährigem Betrieb nachgewiesen, bei der sich gezeigt hat, dass der Zustand des Getriebes sowie die Rotorblätter mit Verlängerungen keinen über die normalen Abnutzungserscheinungen hinausgehenden Verschleiß erlitten haben.

Die Messkampagne vor und nach der Modifizierung der Rotorblätter hat wie erwartet ähnliche Daten und ein ähnliches Verhalten gezeigt wie bei den beiden Nachbarwindrädern.

Die technischen Berichte sind zu dem Schluss gekommen, dass die Turbine durch die RBE eine Steigerung des Rotorschubs erfährt, da die Leistungskurve des Windrads in Richtung niedrigerer Windgeschwindigkeiten verschoben wird, was die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Windkraftanlage ermöglicht.

Aus diesem Grund wird die maximale Windgeschwindigkeit, bei der die Windkraftanlage betrieben wird (die Abschaltwindgeschwindigkeit des Windrads) herabgesetzt, um das Windrad innerhalb der sicheren Betriebsparameter zu halten. Daher ändert sich der maximale Rotorschub der Windkraftanlage nicht.

Zusammengefasst: Aufgrund der natürlichen Steigerung des Rotorschubs nach Anwendung der RBE muss die Abschaltwindgeschwindigkeit von 25 m/s auf 23 m/s herabgesetzt werden. Damit ist der höchste absolute Rotorschub auf das ursprüngliche Niveau begrenzt. So wird die vorgegebene Sicherheit gewährleistet.

RBV

Wenn Sie die Stromproduktion Ihres Windparks durch eine kosteneffiziente Lösung steigern wollen, dann sollten Sie die Rotorblattverlängerung von Energiekontor in Betracht ziehen. Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen.