Beeinträchtigt die RBE die Standzeit der Windkraftanlage?

Die RBE – Rotor Blade Extension besteht aus einer Verlängerung der Blattspitze, die die Rotorfläche des Windrads erhöht und somit auch die Stromproduktion.

Da die Windkraftanlage (WKA) für eine bestimmte Last und eine bestimmte Funktionsweise ausgelegt ist, müssen Änderungen auf mögliche Auswirkungen hin untersucht werden. Im Fall der RBE liegen die zusätzlichen Belastungen durch die Verlängerungen an den Rotorblättern alle innerhalb der Parameter, die in Einklang mit der Internationalen Elektrotechnischen Kommission für deren Klassifizierung definiert wurden, so dass die Standzeit der modifizierten Windräder nicht beeinträchtigt wird. Dies wurde durch die Projektkalkulation und durch die Untersuchung eines Prototyps nach 3-jährigem Betrieb nachgewiesen, bei der sich gezeigt hat, dass der Zustand des Getriebes sowie der Rotorblätter und ihrer Verlängerungen abgesehen von den normalen Abnutzungs- und Verschleißerscheinungen keinen zusätzlichen Verschleiß aufwies.

Die folgenden Ergebnisse stammen aus den Berechnungen für einen echten Windpark:

  • innerhalb der Standzeit des Windrads 28,4 % weniger Umdrehungen als die in der IEC-Klasse I A angegebene Zahl;
  • um 0,8 % gestiegene 1-Hz-Äquivalenzlast durch die RBE-Modifikation.

Was die Materialermüdung anbelangt, wird die Standzeit der Windkraftanlage nicht wesentlich beeinflusst, da sie durch weniger Lastzyklen geht als die, für die sie ausgelegt ist.

Inspektionen der Rotorblattverlängerung

Für weitere Informationen über die Rotorblattverlängerung rufen Sie uns bitte an oder schicken Sie uns eine E-Mail an [email protected] und sprechen Sie direkt mit dem RBE-Team.